Windhagen-Marathon

Run + Bike

2021

Projekt:

Lebensmittelspenden und Home Schooling-Programme

Ort:

Indien und Brasilien

Spendensumme:    

3035 €

Windhagen-Marathon fand anders statt:

Der 15. Windhagen-Marathon konnte auch in diesem Jahr pandemiebedingt leider nicht wie gewohnt stattfinden. Die Organisatoren entschlossen sich frühzeitig zu einer Absage und organisierten eine virtuelle Benefizveranstaltung. Unter dem Motto „Do-it-yourself“ konnten alle Interessierten in einer beliebigen Disziplin an den Start gehen.

Ultralauf, Biking, Golfen, Spaziergang, Gassirunde, Wandern und vieles mehr wurde durch die Teilnehmer absolviert. Ein großer bunter Blumenstrauß an Disziplinen. Gegen eine Spende erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde und je nach Spendenhöhe eine Medaille. Teilnehmerreichste Gruppen waren der Elferrat der KG Wenter Klaavbröder e.V. und der Möhnenclub Rubbeldi-dupp e.V. Beides Karnevalvereine aus Windhagen, die somit die gute Zusammenarbeit der Windhagener Vereine bewiesen.
Im Rahmen der Spendenübergabe konnte der Leiter des Orga-Teams, Mario Höß, die Aktionsgruppe Kinder in Not überraschen, indem die Spendensumme von den kommunizierten 2.500 Euro auf 3.035 Euro erhöht wurde.
Die Spende geht in diesem Jahr an die beiden am härtesten getroffenen Projektländer der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ e.V. Es sind dramatische Geschichten, die den Verein tagtäglich aus Indien und Brasilien erreichen: von Müttern, die verzweifelt um etwas zu Essen für ihre Familien bitten; von Kindern, die unter den wiederholten Ausgangssperren im familiären Umfeld Gewalt und Missbrauch ausgesetzt sind und von kranken Menschen, für die es keinen Platz im Krankenhaus gibt.

Während im letzten Jahr das Corona-Virus kaum in der ländlichen Region Indiens vorgedrungen war, bleiben diese von der aktuellen Welle nicht verschont. Neben den Lebensmittelspenden und Home Schooling-Programmen erweist sich das von der Aktionsgruppe finanzierte „Emergency Response Team“ als ein besonderer Segen. Durch Medikamente und Hausbesuche kann den von COVID betroffenen Familien im Notfall geholfen werden.
Auch in Brasilien trifft die Pandemie besonders die arme Bevölkerung. Mit dem Verlust der Jobs – speziell im informellen Sektor – kommt der Hunger. Mit der Not in den Familien wächst die Gewalt. Viele Kinder kehren schwer traumatisiert in die Schulen und Kindertagesstätten zurück und benötigen nun psychologische Hilfe.

„Die Spendensumme des diesjährigen Windhagen-Marathons ist für uns eine großartige Überraschung und eine riesige Hilfe für unsere hart getroffenen Projekte. Hier wird gerade jeder Cent gebraucht“, berichtet Claudia Kirschbaum von der Aktionsgruppe „Kinder in Not“ e.V.




2020

Projekt:

Kindertagesstätte Casa Criança Querida, Hungersnot auf Grund der Corona-Pandemie.

Ort:

São Paulo, Brasilien

Spendensumme:   

2.500   €

Do-it-yourself lautete das Motto in diesem Jahr, mit Erfolg!

Aus bekannten Gründen konnte der 14. Windhagen-Marathon in diesem Jahr leider nicht wie gewohnt stattfinden. Die Organisatoren starteten kurzfristig einen „Do-it-yourself-Lauf“ zu Gunsten der Aktionsgruppe Kinder in Not e.V.

Lauf- und Fahrradbegeisterte konnten die Strecken von 5km bis zum Marathon, bzw. die Biking-Strecke von 69km, in Eigenregie und nach Lust und Laune absolvieren. Laufen, Biken, Walken, Wandern und auch „Gassi“-Gehen waren zugelassen. Selbst eine Ultra-Läuferin ging an den Start und bewältigte die Marathonstrecke und hing die 10km Strecke noch zusätzlich daran. Gegen eine Spende erhielten alle Teilnehmer(innen) eine Urkunde in ihrer eigenen persönlichen Disziplin und Streckenlänge.

Auch Sponsoren hielten uns in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit die Treue. Dadurch war es dem Orga-Team möglich, trotz Absage der regulären Veranstaltung, eine Spendensumme von 2500 € an die Aktionsgruppe Kinder in Not e.V. zu übergeben.

Die Spende wird in diesem Jahr einem Hilfsprojekt in Brasilien zu Gute kommen:

Besonders in Brasilien explodieren die Corona-Fallzahlen. Der größte Staat Lateinamerikas ist nach den USA das am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Fast 2 Millionen Menschen haben sich dort bereits mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. „Kinder in Not“ finanziert in Brasilien drei Tagesstätten und eine Grundschule. Diese sind nun schon seit März geschlossen. Anstelle dessen versorgt der Verein die betreuten Familien so gut es geht mit überlebensnotwendigen Lebensmittelpaketen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Hilfestellungen für besondere Notfälle.

„Die ungewöhnliche Spendenaktion des Windhagen-Marathon war für uns eine große Überraschung und die daraus resultierende Spendensumme stellt in dieser schwierigen Zeit eine riesige Hilfe für unsere Arbeit dar“, freute sich Claudia Kirschbaum, Projektkoordinatorin der Hilfsarbeit in Brasilien. „Wir danken von Herzen allen, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben“.




2019

Projekt:

Schulprojekt in Mosambik nach dem Zyklon Idai

Ort:

Mosambik

Spendensumme:   

5.000   €

Das Hilfsprojekt stand bereits vor der Veranstaltung fest. Am 12. März 2019 richtete der Zyklon Idai in Mosambik, Malawi und Simbabwe verheerende Schäden an. Die Länder, die ohnehin schon zu den ärmsten der Welt gehören, stehen vor dem Nichts. Häuser, Straßen und Felder wurden zerstört. Ein Hilfsprojekt, wofür es sich lohnt zu spenden und damit Gutes zu tun. Der Erlös des 13.Windhagen-Marathons wird für ein Schulprojekt in Mosambik verwendet, damit die Kinder weiter eine gute Schulbildung erhalten können. Neben der Gesundheit ist Bildung ein sehr hohes Gut für ein friedliches Miteinander.




2018

Projekt:

Ausbildung und medizinischen Versorgung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen auf den Philippinen.

Ort:

Cebu (Philippinen)

Spendensumme:   

5.000   €

Strahlender Sonnenschein begrüßte am 6. Mai 2018 die Teilnehmer des 12. „Running for Children“ - Marathon. Rund siebenhundert Läufer, Mountainbiker, Walker, Organisatoren, ehrenamtliche Helfer und Gäste hatten sich bereits am frühen Sonntagmorgen im Forum in Windhagen eingefunden.

Nach ein paar motivierenden Worten ging es los auf die Strecke. Egal ab Marathon (42,2 km), Halbmarathon (21,1 km), Mini-Marathon (10,6 km), Jedermannlauf (5 km), Schülerlauf (1100 m), Nordic Walking (21,1 oder 10,6 km), Walking (21,1 oder 10,6 km), Bambinilauf (400 m) oder Biking (53 km) – bei diesem Benefizlauf war wirklich für jeden das Passende dabei. 523 Höhenmeter galt es auf den landschaftlich reizvollen Stecke im rheinischen Westerwald zu bewältigen. Die Lauf- und Mountainbike-Touren führen auf befestigten Wald- und Forstwegen sowie asphaltierten Wirtschaftswegen entlang des Pfaffenbachs, Mückensees, Hallerbachs und der Wied.

Glücklich im Ziel angekommen, durften sich die Läufer, Walker und Biker dann über ihre Medaille, überreicht von Gisela Wirtgen, Gründerin und Vorsitzende der Aktionsgruppe „Kinder in Not“, freuen.

Aber auch Gisela Wirtgen selber hatte an dem Tag gleich mehrfach Grund zur Freude. Nicht nur, dass der Erlös der Veranstaltung den Hilfsprojekten ihres Vereins zugutekommt. Der SV Windhagen hatte für die größte Teilnehmergruppe einen Sonderpreis ausgeschrieben. Dieser ging an die Läuferinnen und Läufer aus Neustadt/Rems, die es sich nicht nehmen ließen, ihren Gewinn in Höhe von 100 Euro an die Aktionsgruppe zu spenden.

Diese tolle Geste motivierte weitere Teilnehmer zum Spenden ihrer Preise. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!





2017

Projekt:

Snehasadan - Heim und Schule für behinderte Mädchen und Jungen

Ort:

Sendhwa; Madhya Pradesh (Indien)

Spendensumme:   

5.000   €

Sendhwa ist eine Großgemeinde in Madhya Pradesh, einem der ärmsten Bundesstaaten Indiens. Die Einwohner sind zu 72% Stammesmitglieder, die das untere Ende der indischen Gesellschaft bilden. Ganz katastrophal wird die Situation für die Menschen, wenn dann noch ein behindertes Kind geboren wird.

Anders als zu Hause erfahren die rund 100 behinderten Jungen und Mädchen in unserem Therapiezentrum Snehasadan eine intensive Betreuung. Ziel ist es, sie ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend zu fördern und eine größtmögliche Selbstständigkeit für die Kinder zu erreichen.




2016

Projekt:

Gesundheitszentrum Bankal

Ort:

Bankal; Insel Cebu (Philippinen)

Spendensumme:   

10.000   €

Um zu überleben durchforsten unzählige Menschen in den philippinischen Metropolen von morgens bis abends die Abfälle der großen Mülldeponien nach wiederverwertbaren Materialien, die sie dann für wenige Pesos verkaufen. Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen sind unmenschlich. Es gibt kaum eine Chance, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Das Gesundheitszentrum Bankal wurde erbaut, um den „Müllmenschen“ eine basismedizinische Versorgung anbieten zu können. Es ist ausgestattet mit den notwendigsten medizinischen Geräten und regelmäßig mit einem Krankenpfleger besetzt. Er übernimmt die Erstversorgung der Patienten und organisiert, wenn nötig, die Einlieferung in ein Krankenhaus.




2015

Projekt:

Hilfe für Friedhofskinder

Ort:

Insel Cebu; Friedhöfe Carreta, Lorega und chinesischer Friedhof (Cebu City)

Spendensumme:   

5.000   €

Auf den Friedhöfen von Cebu City leben hunderte Familien, die sich anderswo keine Wohnung leisten können. Sie hausen zwischen den Gräbern oder in Mausoleen. Auf den Friedhöfen Carreta, Lorega und auf dem chinesischen Friedhof unterhält die Aktionsgruppe Vorschulen, die die Kleinsten auf den Schulbesuch vorbereiten sollen.

Die Mädchen und Jungen werden aber nicht nur schulisch gefördert sondern auch medizinisch versorgt. Da viele der Kinder unterernährt sind, erhalten sie täglich eine kostenfreie, nahrhafte Mahlzeit. Nach Beendigung der Vorschule können die Kleinen auch weiterhin Unterstützung für den Grundschulbesuch bzw. den Besuch der High School erhalten.




 2014

Projekt:

Mobile Schule für Straßenkinder

Ort:

Insel   Cebu; Bankal, Inayawan, Tapul, Umapad, Dumlog (Cebu City)

Spendensumme:   

5.500   €

In den Armutsgebieten von Metro Cebu gehören Straßenkinder zum Stadtbild. Viele von ihnen schlagen sich alleine durch, andere leben bei Eltern oder Verwandten. Bei ihrem Zuhause handelt es sich jedoch um einen Bretterverschlag in einer Seitenstraße oder ein verlassenes Fahrzeug am Straßenrand. Zumeist schließen sich die Kinder in Banden zusammen, um auf der Straße überleben zu können. Sie schnüffeln Klebstoff um ihren seelischen Schmerz zu betäuben und stehlen, um etwas zu essen zu haben.

Um überhaupt in Kontakt mit diesen Kinder zu kommen, sind zwei mobile Schulen an Treffpunkten von Straßenkindern im Einsatz. Geschulte Pädagogen und Sozialarbeiter führen die Kinder und Jugendlichen an ein spezielles Lernprogramm heran, mit dem Ziel sie eines Tages in öffentliche Schulen zu integrieren. Der Schulbesuch wird dann unterstützt durch Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfeunterricht.




 2013

Projekt:

Vorschulen   auf den Müllkip­pen

Ort:

Insel   Cebu; Bankal, Inayawan, Tapul, Umapad, Dumlog (Cebu City)

Spendensumme:   

5.500   €

In den Slums der Metropolregion Cebu unterhält die Aktionsgruppe „Kinder in Not“ fünf Vorschulen. Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler haben in der Regel keinen Beruf erlernt und verdienen ihren Lebensunterhalt durch das Sammeln von Müll oder einfache Aushilfstätigkeiten.

In der Vorschule lernen diese Kinder, die zu Hause nur Not, Armut und Gewalt erfahren, neue Perspektiven kennen. Motivierte Lehrerinnen bereiten die Kleinen auf die Schule vor. Aber auch die Arbeit mit den Eltern wird in der Einrichtung großgeschrieben. Darüber hinaus ist unter bestimmten Voraussetzungen eine weitere finanzielle Unterstützung beim Besuch einer staatlichen Schule und einer anschließenden Berufsausbildung möglich.